Schlafstörungen von Kindern bleiben oft unerkannt und viele Eltern sind sich unsicher, ob die ein oder andere unruhige Nacht nicht doch normal ist, auch beim Nachwuchs. Um solche Probleme frühzeitig erkennen zu können, sollte stets das Verhalten des Kindes am Tage genau beobachtet werden. Ist ein Kleinkind oft quengelig, hat ein Schulkind tagsüber Probleme sich zu konzentrieren oder klagt das Kind ständig über Müdigkeit, können dies klare und deutliche Anzeichen für nächtliche Schlafstörungen sein. Umgekehrt kann genauso ein gesteigerte Bewegungsdrang auf zu wenig Schlaf hindeuten. Tobt ein Kind unerlässlich wild oder kann einfach nicht still sitzen bleiben, sollten Eltern dieses Verhalten weitgehend beobachten.

Häufig treten Probleme beim Einschlafen bei Kindern durch emotionale Probleme und psychische Belastungen auf, was man den Kindern auch anhand des Verhaltens tagsüber anmerkt. Eltern sollten dann Rücksprache mit einem Arzt halten, wenn das Kind ein sehr unausgeglichenes und auffälliges Verhalten zeigt.

Betreuungspersonen mit einbeziehen

Wird ein Kind von Schlafstörungen geplagt, zeigt sich dies häufig am Vormittag.Die Sprösslinge sind oft unkonzentriert oder schlafen sogar ein. Leider bekommen die Eltern dies oft gar nicht mit, weil sich in dieser Zeit das Kind in der Schule oder im Kindergarten befindet. Deshalb sollte regelmäßige Rücksprachen mit Betreuungspersonen der Kinder stattfinden. Wer sich regelmäßig über das Verhalten der Kinder in den Einrichtungen erkundigt, kann unter Umständen wichtige Hinweise über Einschlafprobleme der Kinder erhalten.

Hinweise auf sich anbahnende Schlafstörungen erkennen

Oft entstehen Schlafstörungen nicht von heute auf morgen, sondern bahnen sich langsam an und werden letztendlich gesteigert. Wenn die Eltern bemerken, das ihr einjähriges Kind unnormal viel Zeit und Hilfe beim Einschlafen benötigt, das Zubettgehen immer wieder hinausgezögert wird oder ein Kleinkind häufig Nachts wach wird, können dies Hinweise sein für sich anbahnende Schlafstörungen. Ist das Problem erst einmal erkannt, so kann es meist relativ einfach gelöst werden, ohne das sich Schlafstörungen verfestigen und somit weitere Probleme nach sich ziehen könnten.

Schlafprobleme im Kindesalter vorbeugen

Außer der emotionalen Belastung kommen auch ungünstige Schlafgewohnheiten oder störende Schlafbedingungen als Ursache in Frage. Vorbeugen ist deshalb stets besser als heilen. Wer folgende Tipps und Empfehlungen berücksichtigt, kann für einen erholsamen Schlaf der Kinder sorgen.

  • Klare Strukturen bieten Orientierung. Eine geregelte Tagesablauf, etwa bei den Mahlzeiten oder dem Zubett gehen helfen dem Kind, eine Tagesroutine zu entwickeln und so besser einzuschlafen.
  • Ein stabiler Schlaf – Wach – Rhythmus helfen Babys, den Unterschied zwischen Tag und Nacht besser und schneller zu erlernen und zu unterscheiden.
  • Ausreichend viel Bewegung ist nicht nu7r gesund für die gesamte Entwicklung, es hilft auch beim müde werden.
  • Aufwändige Einschlafhilfen, wie etwa das Baby stundenlang auf dem Arm tragen bis es endlich eingeschlafen ist, sollten von vornherein vermieden werden.
  • Aüßere Störfaktoren, wie helles Licht, Lärm oder überhitzte Schlafräume müssen beseitigt sein.
  • Mit Routine und bestimmten Ristualen fällt es manchen Kindern leichter, Abends schnell einzuschlafen.