Albträume sind wie andere Träume auch eine Möglichkeit des Gehirns die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten. Neben den guten Ereignissen kann dies jedoch auch Situationen umfassen in denen Angst empfunden wurde oder eine Bedrohung entstanden ist. Dabei muss es sich nicht immer nur um Verbrechen handlen, sondern auch ganz alltägliche Dinge wie der Nachbarshund der urplötzlich beim Vorbeigehen an den Zaun stürmt. Albträume treten besonders zahlreich in der zweiten Hälfte der Tiefschlafphase auf. Dies hat zur Folge, dass die Albträume in der Regel lebhafter in Erinnerung bleiben als andere Träume. Zu einem Problem werden Albträume erst, wenn diese sich über eine längere Zeit wiederholen und durch die durchlebte Furcht zum Aufwachen führen. Handelt es sich dabei immer wieder um denselben Traum kann die Ursache dafür zum Beispiel in einem traummatischen Erlebnis wie etwa einem Todesfall in der Familie oder auch Mobbing am Arbeitsplatz begründet sein. Die Albträume verschwinden dann meist erst, wenn sich auch die Situation geklärt hat.