Das Alter spielt bei den Schlafgewohnheiten eine entscheidende Rolle. Neugeborene verschlafen noch einen Großteil des Tages. Mit zunehmendem Alter verlängern sich dann die Wachphasen deutlich, wobei Kinder im Vorschulalter jedoch noch auf ihren Mittagsschlaf angewiesen sind, um dem Tagesplan der Erwachsenen folgen zu können. Auch die Zeit des Schlafens kann bei Kindern leicht bei 10 Stunden pro Nacht liegen. Mit Beginn der Pubertät beginnt sich der reguläre Schlaf mit 8 Stunden einzustellen. Diese Schlaf-Wach-Rhythmik bleibt zum Großteil bis ins Alter konstant. Erst mit zunehmendem Alter benötigt der Körper wieder weniger Schlaf während der Nacht. Sechs Stunden Schlaf pro Nacht können hier durchaus normal sein. Etwas uncharmant ist dieses Phänomen auch als senile Bettflucht bekannt. Im Gegenzug kann es dafür vorkommen das ältere Menschen wesentlich häufiger während des Tages in kurze Schlafphasen abgleiten, die dafür sorgen, dass der Körper keinen Schlafmangel entwickelt.