Atemaussetzer während der Nacht sind im Kindesalter durchaus nicht unüblich, da sich viele Bereiche des Gehirns erst entwicklen müssen. Halten diese Atemaussetzer auch im Erwachsenenalter an, sprechen Schlafmediziner dagegen von einer Schlafapnoe. Bei dieser atmen Personen während des Schlafens mir kontinuierlich aus und ein. Stattdessen kann die Atmung für wenige Sekunden oder auch längere Abstände aussetzen. Dies kann in schweren Fällen bis zum bläulichen Verfärben der Lippen führen. Die Atmung setzt zumeist spontan von selbst wieder ein. Nicht selten tritt das Phänomen auch in Verbindung mit dem Schnarrchen während der Nacht auf. Bei der Entdeckung von Atemaussetzern spielt oft der Partner eine entscheidende Rolle, da die Betroffenen selbst nur selten von der ausbleibenden Atmung Kenntnis nehmen.